Die ergreifende Biografie unseres Heiligen, der aus Ramsau im Zillertal stammt, hinterließ bei vielen Schülern und Schülerinnen der BORG-Klasse 8Gb einen bleibenden Eindruck. Davon möchte ich hier berichten.
Wie sich junge Menschen über einen Besuch im Kolland-Museum freuen können, ist schön zu sehen. Wie sehr ihnen das kleine Häuschen im Zeller Widumgarten gefiel, das ihm nach der Vertreibung seiner evangelischen Eltern als Bleibe diente, war beeindruckend.
Es waren Augenblicke, in denen die Schüler und Schülerinnen Originaltexte lasen und Bilder betrachteten, durch die alten, niedrigen Räumlichkeiten spazierten und vielfältige Anregungen zum Nachdenken erhielten. In dieser Unterrichtseinheit begegneten sie einem tiefreligiösen Menschen, einen häufig betenden Engelbert, der sich selbstlos für seine Mitmenschen hingab. Sie lernten einen jungen Mann kennen, dessen schulische Laufbahn „holprig“ begann: Kolland bestand das erste Jahr an einem Salzburger Gymnasium nicht, musste die Schule verlassen und als Holzarbeiter sein Auskommen suchen – eine Zeit, die wohl eine „harte Schule“ für ihn war. Mit dem Ziel, Missionar zu werden, kehrte Engelbert später nach Salzburg zurück und schaffte letztlich doch noch einen Abschluss mit guten Noten. Während seiner Missionstätigkeit zeigte sich dann seine außergewöhnliche Sprachbegabung.
Kurzum: Ein Besuch im Kolland-Museum lohnt sich allemal. Hier herrscht eine heimelige Atmosphäre, in der eine unglaublich interessante Lebensgeschichte lebendig bleibt. Und das ist wunderbar, findet die 8Gb.
Monika Wechselberger, Religionslehrerin


