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Selbsthilfegruppe für Hinterbliebene nach Suizid

1. Treffen am Montag, 05. Oktober in Fügen

Donnerstag, 24. September 2026
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Die Sozialen Dienste Vorderes Zillertal (SDVZ) und das „Hoffnungswerk Zillertaler Pfarren“ helfen, gründeten in Fügen eine Selbsthilfegruppe für Hinterbliebene nach Suizid.

Der Suizid eines Menschen hinterlässt bei Hinterbliebenen tiefe Trauer, begleitet von Gefühlen, wie Schuld, Wut, Ohnmacht und viele mehr. Oft stehen Hinterbliebene mit diesen Gefühlen allein da und können mit niemanden darüber sprechen. Eine Selbsthilfegruppe kann in solchen schwierigen Lebensphasen Entlastung schaffen und Hoffnung geben. 

Die Selbsthilfegruppe wird von Evi Steinlechner und Barbara Hanser geleitet. Beide haben selbst einen nahestehenden Menschen durch Suizid verloren. Im geschützten Rahmen dieser Gruppe können Betroffene über ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen sprechen, oder einfach nur zuhören. Das Gesagte bleibt in der Gruppe, daher ist Vertraulichkeit eine Teilnahmevoraussetzung. „Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie erleichternd der Austausch mit ebenfalls Betroffenen sein kann. Dort muss man nichts erklären – vieles wird einfach verstanden.“, betonen Barbara und Evi. 

Für Franz Scheiterer, Leiter der SDVZ und für Pfarrer Tobias Höck vom „Hoffnungswerk Zillertaler Pfarren helfen“, war die Gründung der Selbsthilfegruppe eine Herzensangelegenheit. Sie hoffen, dass durch sie möglichst viele Hinterbliebene Kraft und Zuversicht für ihr weiteres Leben erhalten. „Persönlich hoffe ich, dass auch Männer dieses Angebot annehmen. Uns Männern fällt es oft schwer über Gefühle zu sprechen, genau das wäre aber in solch schwierigen Lebenssituationen wichtig.“, äußert Franz Scheiterer zum Start einen Wunsch. 


Die Selbsthilfegruppe Hinterbliebene nach Suizid trifft sich jeden ersten Montag im Monat um 18.30 Uhr im Franziskusheim Fügen (Saal im 1. Stock). Das erste Gruppentreffen findet am Montag, den 05. Oktober 2026 statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

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