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Großübung im Brettfalltunnel

Realitätsnahes Szenario erfolgreich abgearbeitet

Mittwoch, 22. April 2026
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Am 10. April 2026 fand im Brettfalltunnel eine großangelegte Einsatzübung mehrerer Feuerwehren statt. Ziel war das koordinierte Vorgehen bei einem Tunnelbrand unter realistischen Bedingungen zu trainieren.

Gegen 19.11 Uhr wurden die Feuerwehren Schlitters, Strass i. Z., Wiesing, Jenbach, Fügen und Uderns sowie die Bezirkszentrale zu einem Fahrzeugbrand alarmiert. Bereits bei der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Mehrere Fahrzeuge befanden sich im Tunnel, deren Insassen durch die Situation zum Anhalten gezwungen mussten.

Einsatzleiter Fabian Unterweger (Kdt. FW Schlitters) ließ alle Kräfte mit Sauerstoffschutzgeräten ausrüsten. Mehrere Trupps rückten zur Brandbekämpfung und Menschenrettung vor. Trotz schwieriger Bedingungen (schlechte Sichtverhältnisse) konnten die eingeschlossenen Personen rasch lokalisiert und gerettet werden.

Auch Bezirksfeuerwehrkom. Hansjörg Eberharter, sein Stellvertreter Herbert Eibl, Bezirksfeuerwehrinsp. Stefan Geisler sowie die Abschnittskommandanten der Abschnitte Fügen und Jenbach waren vor Ort sowie weitere Führungskräfte begleiteten die Übung. Die Einsatzleitung wurde auf mehrere Bereiche aufgeteilt, um eine bestmögliche Koordination sicherzustellen.

Im Verlauf der Übung wurden alle verletzten Personen gerettet, das Brandfahrzeug gelöscht und der Tunnel anschließend belüftet. Die Übung endete um 20.22 Uhr erfolgreich.

Insgesamt standen 17 Fahrzeuge mit 103 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz. Zudem waren Polizei, Gemeindeeinsatzleitung und Rettungsdienst beteiligt.

Die Übung zeigte die hohe Einsatzbereitschaft sowie die professionelle Zusammenarbeit der Organisationen und unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger praxisnaher Übungen im Tunnelbereich.

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