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Kaltenbach investiert in die Trinkwasserversorgung

Wasserversorgungsanlagen nach umfassenden Bauarbeiten
in Betrieb genommen

Freitag, 6. November 2026
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Sauberes Trinkwasser aus den Bergen ist ein kostbarer Schatz. Dass es jederzeit zuverlässig aus dem Wasserhahn fließt, ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Wetterereignisse wie jene im Sommer 2026 verdeutlichen, wie wichtig der Schutz unserer Wasserressourcen und eine leistungsfähige Infrastruktur sind. Mit der Erneuerung der Wasserversorgungsanlagen Neuhütten und Äusserer Emberg hat die Gemeinde Kaltenbach einen wichtigen Schritt zur Sicherung der Trink- und Löschwasserversorgung gesetzt.

WVA Neuhütten

Zwei schwere Unwetter im August 2024 beeinträchtigten die rund 50 Jahre alte Trinkwasserversorgung im Ortsteil Neuhütten auf etwa 1.800 Metern Seehöhe erheblich. Bei routinemäßigen Untersuchungen wurden Trübungen des Trinkwassers festgestellt ud daraufhin umgehend ausgeleitet.

Im Herbst 2024 wurde eine intensive Aufarbeitung der Situation und die technischen Vorbereitungen durch die Firma AEP durchgeführt. Es folgte eine UV-Anlage und eine technische Überbrückung für die Wintersaison 2024/2025.

Im Sommer 2025 begann die Firma HochTief mit den umfassenden Arbeiten zur Erneuerung der Trink- und Löschwasserversorgung. Am 30. Oktober 2025 wurde der neue Wasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 70.000 Litern angeliefert und eingebaut. Im Sommer 2026 konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Anfang September folgte der Probebetrieb der Pumpanlage. Ein beträchtlicher Teil des Wassers kommt auch der Trinkwasserversorgung des übrigen Gemeindegebiets zugute.

WVA Äusserer Emberg

Parallel zur Sanierung in Neuhütten wurde zwischen November 2025 und August 2026 auch Arbeiten im Bereich Äusserer Emberg bis zum Mühlenweg durchgeführt.

Feierliche Segnung und Inbetriebnahme

Am 23. Oktober 2026 wurden die Wasserversorgungsanlagen im Rahmen eines kleinen Festakts von Pfarrer Mag. Tobias Höck gesegnet. In Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Firmen, Ehrengästen und der Bevölkerung nahm Bürgermeister Klaus Gasteiger gemeinsam mit weiteren Beteiligten die Anlagen symbolisch in Betrieb.

Die Gesamtinvestition beträgt 1,4 Millionen Euro. Der Gemeinderat hatte das Projekt samt Finanzierung am 29. Oktober 2025 frei gegeben. Die Gemeinde bedankt sich bei der Grundeigentümerfamilie Fischler, allen bauausführenden Firmen sowie dem Land Tirol für die Unterstützung, ohne die das Vorhaben nur schwer finanzierbar gewesen wäre.

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