„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“, dachte sich heuer Dekan Bernhard Kopp und lud seine Mitstreiter im Weinberg des Herrn am 29. Juni, dem Fest Peter und Paul, zum Ausflug zur Wallfahrtskirche Maria Brettfall ein.
Nach einem gemeinsamen Dankgottesdienst ließ man in der Jausenstation das Arbeitsjahr, das immer im September beginnt, in gemütlicher Runde ausklingen. Dabei gratulierte Dekan Bernhard Kopp im Namen des Dekanats Jürgen Gradwohl, Pfarrprovisor der Filialkirche Dornauberg (Ginzling), zu seinem 25-jährigen Priesterjubiläum, das er im Juni feiern konnte.
Kurz zur Entstehung von Maria Brettfall: Die Wallfahrtskirche geht auf einen Bergknappen zurück, der ein Marienbild an einem Felsvorsprung („Brettfall“) anbrachte, es aber jedes Mal an einem anderen Platz wiederfand, was als göttliches Zeichen gedeutet wurde. Es entstand eine kleine Holzkapelle, die bald Pilger anzog, gefolgt von einer gemauerten Kirche (1671) und schließlich der heutigen Kirche (geweiht 1729). ah

Fotos: Anton Höllwarth

