Am 17. April bebte der Goglhof, als die Zillertaler Band „ZaitLos“ zu ihrer CD-Präsentation lud. Bis auf den letzten Platz gefüllt, feierte das Publikum bei bester Stimmung die neuen Lieder der beliebten Formation – handgemachte Musik, die direkt ins Herz ging.
Mitten im Rampenlicht: Sängerin Kathrin Kopp, die im Zillertal längst keine Unbekannte mehr ist. Doch die vielseitige Musikerin hat nicht nur eine große Leidenschaft für die Musik. Vier Tage in der Woche arbeitet sie als Schulassistentin an der Allgemeinen Sonderschule (ASO) Fügen, wo sie Kinder mit Behinderungen im Unterricht und Alltag begleitet – ein Job, der viel Herz und Einfühlungsvermögen erfordert. Aus dieser Herzensarbeit entstand auch eine besondere Idee: Kathrin und Herbert sammelten bei der CD-Präsentation Spenden zugunsten der ASO Fügen. Die Unterstützung kommt genau dort an, wo sie dringend gebraucht wird. Denn an der ASO Fügen wollen die PädagogInnen den Kindern nicht nur Wissen vermitteln, sondern ihnen auch unvergessliche Erlebnisse außerhalb des Klassenzimmers ermöglichen. Da viele Kinder auf spezielle Transportmittel angewiesen sind, entstehen bei Ausflügen oft hohe Kosten.
Auch im Schulalltag braucht es besondere Ausstattung – etwa für basale Stimulation, bei der durch Musik, Düfte, Vibrationen oder Berührungen Wege gefunden werden, um mit den Kindern in Kontakt zu treten und ihnen Teilhabe zu ermöglichen. Solche Hilfsmittel sind teuer, aber von unschätzbarem Wert.
Die Gemeinde Fügen mit Bürgermeister Dominik Mainusch steht der Schule seit Jahren tatkräftig zur Seite. Das schöne Schulgebäude und die gute Grundausstattung sprechen für sich. Doch Spenden öffnen immer wieder neue Türen, ermöglichen zusätzliche Erlebnisse – wie einst eine Reittherapie – und schaffen Erinnerungen, die bleiben.
Mit der großzügigen Spende von „ZaitLos“ ist nun wieder ein Stück Zukunftsmusik Realität geworden.
Die Allgemeine Sonderschule Fügen sagt deshalb aus tiefstem Herzen: „Vergelt’s Gott und ein herzliches Dankeschön an Kathrin und Herbert für diesen musikalischen Akt der Nächstenliebe!“


