Am Mittwoch, 13. Mai 2026, fand im Grenzgebiet zwischen Fügenberg und Schlitters eine großangelegte Gemeinschaftsübung der lokalen Feuerwehren statt. Ziel war es, die Zusammenarbeit bei einem angenommenen Waldbrand im schwierigen alpinen Gelände unter realitätsnahen Bedingungen zu festigen.
Im Bereich des Baumannwiesköpfls galt es, drei vermisste Personen zu lokalisieren, die aufgrund eines Waldbrandes die Orientierung verloren hatten. Die Einsatzkräfte konnten die Personen rasch auffinden, erstversorgen und sicher aus der Gefahrenzone zu evakuieren.
Zeitgleich konzentrierte sich ein weiterer Teil der Übung auf die logistische Meisterleistung der Wasserversorgung in den Bergen. Da im Waldgebiet keine natürliche Wasserentnahme möglich war, wurde ein Pendelverkehr eingerichtet. Drei Tanklöschfahrzeuge versorgten ein mobiles Faltbecken kontinuierlich mit Löschwasser. Von diesem zentralen Sammelpunkt aus wurde das Wasser im sogenannten Relaisbetrieb über weite Strecken bis direkt in das Waldstück gefördert.
Vor Ort kamen zudem spezialisierte Gerätschaften zum Einsatz. Neben klassischen Löschleitungen wurden die fiktiven Brände auch mit Löschrucksäcken und neuem Waldbrand-Equipment bekämpft. Die Verantwortlichen zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Ergebnis: Die Kommunikation zwischen den Wehren funktionierte hervorragend, und die gestellten Aufgaben konnten zügig und professionell abgearbeitet werden.

