Das traditionsreiche Kirschblütenrennen Wels wurde auch in seiner 64. Auflage seinem Ruf als einer der wichtigsten Frühjahrsklassiker der Road Cycling League Austria gerecht.
Anspruchsvolle Bedingungen mit starkem Wind, hohem Tempo und taktischem Geschick sorgten in allen Bewerben für selektive und hochspannende Rennen. In den Eliteklassen sicherten sich die Zillertalerin Tabea Huys (Tirol Women Cycling) und Tobias Nolde (Team Vorarlberg) die Tagessiege.
Im Rennen der Frauen wurde von Beginn an ein hohes Tempo angeschlagen. Starker Wind führte bereits in der ersten Runde zu einer deutlichen Selektion im Feld, das sich früh in mehrere Gruppen aufteilte. An der Spitze setzte sich rasch eine 17-köpfige Gruppe ab, in der sich sämtliche Favoritinnen auf den Tagessieg und die Gesamtwertung wiederfanden. Mit einem beeindruckenden Schnitt von 37,4 km/h unterstrichen die Fahrerinnen das hohe Niveau des Rennens.
Im Finale kam es schließlich zum Sprint dieser Spitzengruppe, in dem Huys die entscheidenden Reserven hatte und sich den Sieg sicherte. „Wir hatten gestern eine ausführliche Teambesprechung und konnten heute alles perfekt umsetzen. Damit konnten wir endlich auch einen Sieg in der Road Cycling League Austria einfahren“, zeigte sich Huys zufrieden.
Mit diesem Erfolg baut sie ihre Führung sowohl in der ARBÖ-Gesamtwertung als auch in der U23-Wertung der Cycling Austria Member Card weiter aus.
Zwischenstand der Frauen:
Tabea Huys (Tirol Women Cycling), Leila Gschwentner (Smurfit Westrock Cycling), Carmen Moser (Bikeleasing Verge VICC), Liv Wenzel (Tirol Women Cycling), Amalie Cooper (Tirol Women Cycling)


