Während der Anreise nach Seefeld durch das frühlingshafte Zillertal kamen Zweifel darüber auf, ob das Thema des Ausfluges wohl zutreffend gewählt wurde. Wir wurden aber nicht enttäuscht.
Die Wanderung, beziehungsweise die wahlweise Kutschenfahrt vom Parkplatz im Zentrum von Seefeld durch den ausgedehnten, von der Zivilisation unberührten Mühlwald zur Triendlsäge wurden tatsächlich zu einem Wintererlebnis mit ebensolchen Wegbedingungen. Im dichten Gehölz hat sich der offenbar reichliche weiße Segen lange halten können.
Der Standort der Triendlsäge hat in früheren Zeiten sicher Sinn gemacht, es war Wasserkraft zur Verfügung, welche heute noch zur Stromerzeugung dient. Der Sägebetrieb wurde aufgegeben, der sich daraus entwickelte Gastbetrieb hat uns mit ausgezeichneter Küche verwöhnt.
Nach erfolgter Stärkung besuchten wir das Ortszentrum und genossen den dort immer noch spürbaren Hauch von Olympia, sichtbar am Casino, den zahlreichen luxuriösen Wellnesshotels und Einkaufsmöglichkeiten. Alpiner Wintersport ist im Ort nicht vertreten, es werden eher die Angebote des Langlaufsports und der Wellness genutzt.
Ein Kurzbesuch in der bedeutenden spätgotischen Wallfahrtskirche St. Oswald gab Zeit für eine kurze Besinnung.
Die Sonnenterrasse Tirols zeigte sich bei unserem Besuch bei herrlichem Sonnenschein, das frisch verschneite Gebirgspanorama vermittelte bleibende Erinnerungen.
Danke an Anton, Evi und Arno für den schönen Tag.
Dagmar und Franz Meisl



