Wie funktioniert eigentlich Künstliche Intelligenz – und kann sie beim Umweltschutz helfen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Schüler der PTS Mayrhofen im Rahmen eines praxisnahen MINT-Workshops zum Thema Künstliche Intelligenz und Programmieren.
Der Begriff MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ziel der MINT-Bildung ist es, junge Menschen für diese Zukunftsbereiche zu begeistern und ihnen wichtige Kompetenzen für eine zunehmend digitale und technologische Welt zu vermitteln.
Im Workshop erhielten die Schüler zunächst einen spielerischen Einstieg in das Thema. In einer analogen Übung wurde gezeigt, wie Menschen Muster erkennen – ein Prinzip, das auch der Funktionsweise vieler KI-Systeme zugrunde liegt.
Anschließend ging es direkt in die Praxis: Die Jugendlichen trainierten ein eigenes KI-Modell, indem sie Fotos verschiedener Müllsorten klassifizierten. Dadurch lernte das System, unterschiedliche Abfälle zu erkennen und zu unterscheiden. Im nächsten Schritt wurde das trainierte Modell in eine einfache Anwendung integriert, die Abfälle automatisch der passenden Mülltonne zuordnet.
Zum Abschluss reflektierten die Schüler gemeinsam über Chancen und Herausforderungen von künstlicher Intelligenz für Umwelt und Nachhaltigkeit. Dabei diskutierten sie unter anderem den Energieverbrauch von KI, benötigte Ressourcen sowie mögliche Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung.



