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Sant´Egidiogemeinschaft zu Besuch im Zillertal 

Auf den Spuren des Hl. Engelbert Kolland

Donnerstag, 15. Oktober 2026
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Seit 2015 verbindet die Gemeinschaft Sant’Egidio in Innsbruck eine tiefe Freundschaft mit geflüchteten Menschen, darunter auch Christen aus Syrien und dem Iran. Aus diesen Begegnungen wuchs ein regelmäßiges, zweisprachiges Friedensgebet. Inspiriert von der Heiligsprechung Engelbert Kollands reiste eine bunt gemischte Gruppe aus Einheimischen und „Neutirolern“ am 31. Juli zu seinen Lebensorten im Zillertal.

In Zell am Ziller wurde die Gruppe von der Religionslehrerin Gabriela Ebster und Dekan Steinwender empfangen. Nach eindrucksvollen Einblicken in das Leben des Heiligen, dem Besuch seines Geburtshauses, des Museums und der Kirche, führte der Weg weiter zu einer Kapelle in Ramsau, wo gemeinsam für den Frieden gebetet wurde. Das Lebenszeugnis Engelbert Kollands bewegte alle Beteiligten tief: Er suchte in Syrien die Nähe zu den Menschen, lernte ihre Sprache und baute Brücken zwischen den Kulturen und Religionen. Möge sein Vorbild uns auch heute lehren, leidenschaftliche Brückenbauer für den Frieden zu sein.

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