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Zugvogel-Forschungsstation am Pfitscher Joch

Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Donnerstag, 10. September 2026
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Auch in diesem Jahr sind die Forscher wieder am Pfitscher Joch unterwegs und bestimmen, untersuchen und beringen Zugvögel. Solange das Wetter es zulässt, sind sie mit bis zu sechs Personen 24 Stunden im Einsatz – eine gewaltige Leistung!

Millionen von Vögeln ziehen jährlich in ihre Winterquartiere im Süden. Eine der wichtigsten Flugrouten über die Alpen in Österreich führt über das Pfitscher Joch im Naturpark Zillertaler Alpen. Vor allem die „Tagzieher“ vermeiden es nämlich, hohe Berge zu überfliegen und wählen lieber niedrige Alpenübergänge. Die meisten Vögel ziehen von September bis Ende Oktober bei uns durch. Sie fliegen vom Inntal oder über den Gerlospass ins Zillertal und von dort über das Pfitscher Joch weiter nach Sterzing. Diese Flugroute ist für viele kürzer als die Strecke über den Brenner. Was die meisten Menschen kaum wahrnehmen, können Ornithologen mit genauen Beobachtungen erfassen. 

Die bisherigen Beobachtungen unterstreichen die große Bedeutung des Pfitscher Jochs als äußerst relevantes Zuggebiet in den Alpen. Ein Blick in den Himmel lohnt sich also zurzeit! Neben den Zugvögeln dokumentiert das Forscherteam auch weitere seltene Arten oder naturschutzfachlich spannende Beobachtungen. Dazu gehören etwa Greifvögel, Eulen, besondere Insekten und einiges mehr. 

„Wir wünschen einen guten Flug und berichten in Kürze über die Ergebnisse der diesjährigen Aktion!“

Unser Tipp

Naturpark-Führung „Besuch des alpinen Vogel hot spots“ durch die Forschungsstation von Patrick Mösinger am 15.9., 29.9. und 6.10. Buchung unter: myzillertal.at/naturpark

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