Die Gemeinde Schwendau hat ihre Trink- und Löschwasserversorgung um eine wichtige zusätzliche Möglichkeit erweitert. In Zusammenarbeit mit der Wassergenossenschaft Mayrhofen wurde eine Verbindung geschaffen, über die bei Bedarf zusätzliches Wasser in das Schwendauer Leitungsnetz eingespeist werden kann.
Damit steht der Gemeinde insbesondere in Zeiten von Trockenheit, erhöhtem Wasserverbrauch oder bei größeren Einsätzen eine zusätzliche Wasserreserve zur Verfügung. Die Einspeisung erfolgt über das bestehende Leitungsnetz und ist für die Bevölkerung im normalen Betrieb nicht bemerkbar.
Dass die neue Lösung nicht nur auf dem Papier funktioniert, sondern tatsächlich praxistauglich ist, wurde bereits ausführlich getestet. Ihre erste Bewährungsprobe hatte die zusätzliche Wasserversorgung beim Brand der Zimmerhäuslmühle am 27. Juni 2026. Während des Feuerwehreinsatzes konnte die Verbindung unkompliziert aktiviert werden. Rund 39 m³ Wasser wurden in das Schwendauer Versorgungssystem eingespeist.
Der erfolgreiche Einsatz hat gezeigt, dass im Ernstfall rasch auf die zusätzliche Wasserressource zurückgegriffen werden kann. Gleichzeitig stellt die Lösung eine wichtige Ergänzung zur bestehenden Eigenversorgung der Gemeinde dar. Das zusätzlich eingespeiste Wasser erfüllt die erforderlichen Qualitätsstandards.
Besonders hervorzuheben ist die unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen der der Wassergenossenschaft Mayrhofen und der Gemeinde Schwendau. Durch die gute Abstimmung konnte in kurzer Zeit eine kostengünstige und gleichzeitig effektive Lösung geschaffen werden. Für die Gemeinde Schwendau ist diese Kooperation ein weiterer wichtiger Schritt, um die Versorgungssicherheit langfristig zu stärken und auch für außergewöhnliche Situationen gut gerüstet zu sein.


