Der Hohe Frauentag steht in Tirol traditionell im Zeichen des Dankes und der Anerkennung. In diesem Jahr erhält diese Botschaft eine besondere Bedeutung: Das Jahr 2026 ist in Tirol das „Jahr des Ehrenamts“ und rückt damit jene Menschen ins Rampenlicht, die sich Tag für Tag freiwillig für andere einsetzen und damit einen unverzichtbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.
Im Rahmen des Festakts in der Kaiserlichen Hofburg zu Innsbruck ehrten Landeshauptmann Anton Mattle und Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher am Samstag, 15. August zahlreiche verdiente Persönlichkeiten aus Tirol und Südtirol. Insgesamt 46 Bürge-rInnen erhielten das Verdienstkreuz sowie 140 Personen die Verdienstmedaille des Landes Tirol. Darüber hinaus wurden 23 Personen für die Rettung von Menschen aus einer Lebensgefahr in 11 Fällen mit der Tiroler Lebensrettungsmedaille ausgezeichnet. Zudem wurde 14 Familien der Ehrentitel „Erbhof“ verliehen.
Erfreulicherweise waren auch sechs ZillertalerInnen unter den Geehrten:
Mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol wurden ausgezeichnet: Herr BR Herbert Eibl (1) aus Uderns für Verdienste um die Feuerwehr und den Katastrophenschutz, Herr Johannes Höllwarth (2) aus Zellberg für Verdienste um den Tiroler Landesschützenbund, insbesondere als 1. Bezirksschützenmeister, Herr Johannes Schuster (3) aus Kaltenbach für Verdienste um die Blasmusik, insbesondere als Jugendreferent seit 41 Jahren sowie Herr Mag. Dr. Wolfgang Stöckl (4) aus Mayrhofen für Verdienste um den Erhalt internationaler Beziehungen Tirols.
Mit dem Verdienstkreuz des Landes Tirol wurden ausgezeichnet: Frau Anneliese Brugger (5) aus Zell am Ziller für Verdienste um die Förderung von Kindern und Jugendlichen, das Sozialwesen und die Verwaltung des Sozialfonds „Gambrinus Freunde“ und Frau Johanna Kob (6) aus Uderns für Verdienste um die langjährige Brauchtumspflege im Zillertal und die regionale Traditionskultur im Rahmen des „Gauder Festes“.





Fotos: Land Tirol/Sedlak


