Manchmal beginnt ein beruflicher Weg nicht mit einem fixen Plan, sondern mit einer zufälligen Begegnung. Bei Fabian Binder war es das Kennenlernen von Markus Hoflacher, dem Betriebsleiter der Ahornbahn, das den ersten Kontakt zur Seilbahnwelt herstellte. Daraus entwickelte sich zunächst eine HTL-Diplomarbeit. Und schließlich der Einstieg bei den Mayrhofner Bergbahnen.
Diplomarbeit mein erster Kontakt
„Ich habe die HTL mit Schwerpunkt Maschinenbau und Kunststofftechnik in Fulpmes absolviert. Im letzten Schuljahr stand die Diplomarbeit an. Zufällig lernte ich den Betriebsleiter der Ahornbahn, Markus Hoflacher, kennen und er erzählte mir von den vielfältigen Themen, die es im Seilbahnkontext für HTL-Absolventen gibt. Gemeinsam mit zwei Kollegen haben wir uns für die Planung einer Pumpstation der Beschneiungsanlage entschieden. Dies war ein komplexes Projekt, das auch real in Planung und Umsetzung war und durch verschiedene Ingenieurbüros begleitet wurde.“
Überraschende Einblicke hinter die Kulissen
„Während meiner Schulzeit habe ich gar nicht daran gedacht, dass die Bergbahn ein attraktiver Arbeitgeber sein könnte. Ich dachte, dass ich hier meine HTL-Ausbildung gar nicht ausschöpfen kann. Ich war wirklich überrascht, wie komplex und interessant die Abläufe sind und wie modern die Technik dahinter ist.“

Einstieg mit Perspektive
„Direkt nach meinem HTL-Abschluss erhielt ich das Angebot bei den Mayrhofner Bergbahnen zu beginnen. Dabei wurden mir auch die Karrieremöglichkeiten aufgezeigt. Bereits nach den ersten Monaten konnte ich in einen mehrjährigen Ausbildungsplan einsteigen. Das Ziel war, am Ende die Ausbildung zum Betriebsleiter zu absolvieren. Auf dem Weg dorthin habe ich auch die Maschinisten Prüfung abgelegt und zusätzlich die Lehre zum Seilbahntechniker im zweiten Bildungsweg abgeschlossen. In der Praxis bekam ich Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche: vom Pisten- und Rettungsdienst, über die Beschneiung, der Pistenpräparierung bis hin zum Stationsdienst und den Revisionsarbeiten.“
Was mir besonders gefällt
„Die Arbeit ist nicht nur spannend, sondern auch mit großer Verantwortung und großem Fachwissen verbunden. Es geht um hydraulische Abläufe, die Bedienung der Bahn, das Lesen von Elektroplänen sowie die Steuerung und Überwachung von Anlagen.“
Bereit für den nächsten Karriereschritt
„Nach knapp drei Jahren bei den Mayrhofner Bergbahnen hatte ich das Gefühl, dass ich bereit bin für die Ausbildung zum Betriebsleiter. Ich freue mich besonders auf die Vielseitigkeit des Aufgabengebietes. Ab Oktober werde ich am Penken als stellvertretender Betriebsleiter zum Einsatz kommen und dort Schritt für Schritt weitere praktische Erfahrungen sammeln.
Herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung zum Betriebsleiter Stellvertreter

Mag. Florian Phleps (Vorstand), Markus Hoflacher (Betriebsleiter Ahorn) & Josef Reiter (Vorstand) gratulieren Fabian Binder (2.v.l. zukünftiger Betriebsleiter Stellvertreter Penken).


