In der Zillergalerie im Gemeindehaus Stumm wird am 26. März um 19.00 Uhr die neue Ausstellung „Material – Zeit – Licht“ eröffnet. Sie vereint sieben künstlerische Positionen, die sich mit grundlegenden Bedingungen des Bildes und seiner Wahrnehmung auseinandersetzen.
Im Zentrum steht das Zusammenspiel von Materialität, Zeit und Licht – drei Faktoren, die sowohl den künstlerischen Prozess als auch die Wirkung eines Werkes wesentlich prägen. Gezeigt werden Arbeiten aus Fotografie, Grafik, Papier, Textilkunst, Zeichnung und Keramik.
Die beteiligten KünstlerInnen
Thomas Driendl arbeitet fotografisch und untersucht in seinen Bildern die Beziehung von Bewegung, Wahrnehmung und Licht.
Svava Egilson arbeitet im Medium der Textilkunst. Gewebe, Fäden und textile Strukturen werden zu Bildträgern, in denen Materialität, Rhythmus und Licht in reduzierten, oft seriellen Kompositionen sichtbar werden.
Klaus Giedriegl entwickelt grafische Arbeiten, in denen Ornament und Zeichen als strukturierende Elemente fungieren.
Brigitte Gmach realisiert Papierarbeiten, bei denen Faltungen, Schnitte und Schichtungen die physische Präsenz des Materials hervorheben.
Johannes Hintersteiner arbeitet mit Kohlezeichnung und richtet den Blick auf Prozesse von Vergänglichkeit und Spur.
Barbara Löffler nutzt Fotografie als Mittel der Untersuchung von Oberfläche, Struktur und Licht. Durch präzise Bildausschnitte wird alltägliches Bildmaterial in abstrak-te, atmosphärisch verdichtete Bildräume überführt.
Ines Nickchen arbeitet mit keramischen Formen, deren Oberflächen durch Glasur, Struktur und Brennprozess geprägt sind.
Die Vernissage findet am 26. März um 19.00 Uhr statt. Die Ausstellung ist vom 29. März bis 5. Juli 2026 jeweils sonntags von 16.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Während der Öffnungszeiten finden mehrere Workshops und Einführungen durch die KünstlerInnen statt. Weitere Informationellen zu Zeiten und Themen werde laufend auf den Social-Media-Kanälen der Zillergalerie veröffentlicht.


