Seit wenigen Tagen steht die Penkenbahn still. Doch wer glaubt, dass damit für unser Team eine ruhigere Zeit beginnt, liegt falsch. Ganz im Gegenteil: Mit dem Ende des Fahrgastbetriebs startet eine der arbeitsintensivsten Phasen des Jahres – die Revision. Bis zum Start der Wintersaison überprüft und wartet das Team die gesamte Anlage. Ludwig Pfister, stellvertretender Betriebsleiter am Penken, gibt Einblicke in die Arbeiten hinter den Kulissen.
Technik, die viel Know-how verlangt
Bei der Revision werden sämtliche technischen Komponenten kontrolliert, gewartet und bei Bedarf erneuert. Viele Revisionen sind behördlich vorgeschrieben und werden in festgelegten Abständen durchgeführt.
Eine besondere Arbeit steht in diesem Herbst an: der Austausch des Zylinders der Hubdrehweiche. Diese sorgt dafür, dass die rund 3,5 Tonnen schweren Kabinen angehoben, gedreht und auf ihr Parkgleis gebracht werden können. Der Austausch erfordert viel technisches Know-how und Präzision.
„Was viele nicht wissen: Den Großteil der Revisionsarbeiten machen wir selbst. Nur bei speziellen Aufgaben, etwa an der Steuerung, holen wir externe Fachpartner dazu. Die Arbeit an einer modernen Seilbahnanlage ist unglaublich vielseitig und verlangt viel technisches Wissen und handwerkliches Geschick. Besonders wichtig ist aber auch, dass wir ein eingespieltes Team sind und uns aufeinander verlassen können.“, so Ludwig Pfister.
Wenn jedes Detail zählt
Neben dem technischen Können ist auch organisatorisches Geschick gefragt. Arbeiten müssen aufeinander abgestimmt, externe Partner koordiniert und Ersatzteile rechtzeitig organisiert werden. Hinzu kommen Herausforderungen wie das Wetter, unerwartete technische Probleme oder Lieferverzögerungen.
„Zum Start der Wintersaison muss die Penkenbahn wieder einsatzbereit sein. Wenn nach den intensiven Revisionswochen alles geschafft ist, die Bahn wieder reibungslos läuft und die ersten Gäste sicher auf den Berg fahren, ist das schon ein besonderer Moment. Da ist man stolz auf das, was wir als Team gemeinsam geleistet haben.“, beschreibt Ludwig Pfister den besonderen Moment zum Saisonstart.
bez. Anz., Foto: Mayrhofner Bergbahnen

