Am Freitag, den 21. August 2026, startete die 24-Stunden-Blaulichtübung der Feuerwehrjugend Uderns.
Ziel der besonderen Übung war es, den Jugendlichen den Feuerwehralltag möglichst realitätsnah näherzubringen und dabei Wissen, praktisches Können und Teamarbeit unter Beweis zu stellen.
Lange mussten die Jugendlichen nicht auf den ersten Alarm warten. Bereits um 17.30 Uhr ging es zur alten Ezebhalle, wo mehrere Übungsszenarien warteten: der Aufbau einer Löschleitung vom Ziller zum Brandobjekt, ein PKW-Brand, eine Crash-Rettung sowie die Suche nach mehreren vermissten Personen. Gemeinsam mit der Feuerwehrjugend Fügen wurden außerdem der richtige Umgang mit Feuerlöschern und eine Fahrt mit der Drehleiter der FF Fügen geübt.
Nach einer gemeinsamen Stärkung ging es in die Nacht. Um 21.45 Uhr sorgte eine Alarmierung zur Festhalle Uderns für eine kurze Unterbrechung. Vor Ort stellte sich der Einsatz glücklicherweise als Fehlalarm heraus. Um 02.00 Uhr folgte ein Brandeinsatz beim Bauhof Uderns, bei dem die Jugendlichen die Einsatzstelle absicherten, den TLF speisten und einen Löschangriff mit zwei Strahlrohren durchführten.

Gegen 06.00 Uhr hieß es erneut „Alarm!“: Ein Vegetationsbrand führte die Jugendlichen gemeinsam mit der Feuerwehrjugend Fügen zum nächsten Übungseinsatz. Mit Löschrucksäcken und Schanzwerkzeug wurde die Vegetationsbrandbekämpfung trainiert, bevor im Feuerwehrhaus Fügen ein wohlverdientes Frühstück wartete.
Um 10.00 Uhr stand schließlich ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten auf dem Programm. Verkehrsabsicherung, die Befreiung einer eingeklemmten Person, Erste Hilfe, Betreuung Verletzter und der Aufbau eines Sichtschutzes wurden von den Jugendlichen mit großem Engagement gemeistert.
Nach 24 Stunden voller Einsätze, Ausbildung, wenig Schlaf und jeder Menge Teamgeist endete die Blaulichtübung mit einem gemeinsamen Mittagessen.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem gesamten Jugendbetreuerteam, der FF Fügen sowie allen Helferinnen und Helfern, Statistinnen und Statisten, Unterstützern und unserem Fotografen, die diese besondere Übung möglich gemacht haben.



