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Nachhaltiger Aktionstag an der FSBHM Rotholz 

Handwerk trifft Moderne

Freitag, 3. April 2026
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Unter diesem Motto konnten die Schülerinnen der FSBHM Rotholz am 17. März 2026 Kreativität, Nachhaltigkeit und persönliche Weiterbildung erfahren. Der von der Praxisgruppe 3 des dritten Jahrganges organisierte Aktionstag setzte neue Maßstäbe und wurde sogar als „Green Event Tirol“ zertifiziert.

Nachhaltigkeit im Fokus

Ein zentrales Anliegen war die Umweltbewusstsein. In Österreich fallen jährlich rund 213.000 Tonnen Textilabfälle an, von denen nur ein Bruch Teil recycelt wird. Als Gegenmodell organisierte die Projektgruppe 4 eine Kleidertausch-Party, um den Lebenszyklus von Kleidung zu verlängern und Abfall zu vermeiden.

Wo Tradition  auf Innovation trifft

In den Workshops konnten die Teilnehmerinnen die Verbindung von altem Handwerk und modernen Techniken hautnah erleben. Kulinarik:  Traditionelle Gerichte wurden neu interpretiert. Dabei kamen moderne Techniken unter Verwendung regionaler und saisonaler Lebensmittel zum Einsatz. Kreativität: Osterdekorationen aus Holz, Ton, Heu, Filz und Stoff entstanden. Gesundheit: Basierend auf den Säulen der „Gesunden Schule“ wurden auch Stationen zur Aromatherapie und Kräuterkunde angeboten.

Lichtblicke und digitale Gefahren – Zwei Vorträge thematisierten psychosoziale Aspekte

Begegnungen im Alltag: Die Psychotherapeutin Angelika Wagner, MSc, sprach über die Bedeutung echter, bewusster Kontakte. Sie betonte, dass bereits kleine Gesten wie ein Lächeln oder Blickkontakt den Schulalltag aufhellen können. 

Prävention von Onlinesucht: Mag. Conny Schroffenegger-Bodner informierte über Risiken von Online- und Glücksspielsucht und empfahl klare Zeit- und Budgetgrenzen zu setzen sowie Hilfsangebote wie „Rat auf Draht“ zu nutzen. 

Ein Tag mit Nachwirkung

Der Aktionstag an der FSBHM Rotholz hat gezeigt, dass die Verbindung von traditionellen Werten und modernem Verantwortungsbewusstsein die Basis für eine zukunftsfähige Schulgemeinschaft bildet. Die Schülerinnen konnten nicht nur handwerkliche Fähigkeiten vertiefen, sondern nahmen wertvolle Impulse für einen achtsamen Umgang mit sich selbst und ihrer Umwelt mit nach Hause.

(Projektleitung: Dipl.-Päd. Ing. Andrea Geisler)

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