Der bekannte Weltenbummler, Abenteurer und Fotograf Helmut Pichler aus Gosau in Oberösterreich machte auch dieses Jahr in Zell am Ziller Station und faszinierte das in der Aula der Mittelschule versammelte Publikum mit seinen lebendigen Ausführungen über eine seiner letzten Reisen nach Südamerika.
Natürlich hatte er auch genügend atemberaubende Fotos und beeindruckende Filmsequenzen über Brasilien, Peru, Kolumbien und Bolivien bis nach Chile im Rucksack, um alle Anwesenden ins Staunen zu versetzen.
Der Gosauer erzählte zunächst über Manaus, die pulsierende Millionenstadt im Amazonasgebiet, und über seine Erlebnisse auf der Schiffsreise von Leticia in Kolumbien bis nach Iquitos in Peru, wo er auf eine vielfältige Tierwelt traf. Von La Paz, umgeben von schneebedeckten Gipfeln, führte seine Reise weiter zum Titicaca-See auf fast 4.000 m Seehöhe; und mit dem Fahrrad gelangte er auf der „Todesstraße“ von den Anden in das weitläufige Amazonasgebiet. Dort fotografierte er zahlreiche Dinosaurierspuren nahe der Stadt Sucre. Eindrucksvoll waren auch seine Schilderungen von einem der gefährlichsten Arbeitsplätze der Welt, den Silberminen von Potosi. Schließlich gelangte er zum riesigen Salzsee von Uyuni. Von dort hatte er sensationelle Schnappschüsse mitgebracht.
Am Ende waren sich alle Schüle-rInnen einig: „Der Abenteuerbericht war sensationell, hoffentlich kommt Helmut Pichler nächstes Jahr wieder!“
Monika Wilhalm



