Unser Leben ist ein Weg. Wir haben unser Leben als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Vergangenheit ordnen wir dem Anfang des Weges zu, die Gegenwart der Mitte und die Zukunft dem Ende des Weges. Dort liegt das Ziel. Zum Glück wissen wir nicht, was die Zukunft bringt, aber als Christen hoffen wir, dass alles gut ausgeht. Für den biblischen Menschen ist die Hoffnung das Erwarten von etwas Gutem. Ähnlich denkt unsere Muttersprache: Hoffen verbindet sie mit Gutem, Schlimmes wird befürchtet. Wir hoffen auf Frieden und fürchten, dass es Krieg geben könnte. Ohne Hoffnung können wir nicht leben.
Zitate zum Thema Hoffnung
„Der Frühling ist eine Zeit der Hoffnung. Nach jedem Winter, ob mild oder hart, erblühen die Blumen aufs Neue.
Sie ermutigen zu Hoffnung auf Leben und Freude, auf Sinn und Tiefe, auf Fülle und Ganzheit. Sie trotzen dem Schnee und dem Eis, Sturm und Kälte, Regen und Frost. Sie werden zum Abbild des menschlichen Seins, bestehend aus Hoffen und Bangen, Kommen und Gehen, Geben und Nehmen. Blumen im Frühling: ein Bild der Hoffnung, Erwartung des Kommenden, Abglanz göttlicher Schönheit.“ Klaus Renggli
„Aus der Hoffnung auf ein letztes Gelingen der Welt und des Daseins erfließen Taten der Hoffnung: Alles Gute, das geschieht, ist eine schrittweise Veränderung auf diese Zukunft hin.“ Johannes Singer
„Man muss gestehen, dass das Glück dieses Lebens nur in der Hoffnung auf ein anderes, neues Leben besteht, und dass man nur in dem Maße glücklich ist, als man sich der Erfüllung dieser Hoffnung nähert.“ Blaise Pascal
„Die größten Menschen sind diejenigen, die anderen Hoffnung geben können.“ Jean Jaures
„Nirgends sind die Wege so dicht mit Kreuzen besetzt wie auf Friedhöfen. Aber es gibt wohl nirgends so viel gesammelte Hoffnung.“ Isolde Lachmann


