Am Sonntag, 8. Februar, feierte die Pfarre Hippach ihr Patrozinium zu Ehren der heiligen Bischöfe Ingenuin und Albuin. Beide Bischöfe werden als gute Hirten verehrt und gelten bis heute als Vorbilder für das kirchliche Leben in Hippach.
Die Pfarrgemeinde feierte bereits zum fünften Mal mit Pfarrer Piotr ihr Patrozinium in der jetzigen Form und nahm den Festtag zum Anlass, dankbar auf die vergangenen Jahre zurückzuschauen und die Zukunft der Pfarre neu unter den Schutz der beiden Patrone zu stellen. In seiner Predigt erinnerte der Pfarrer an die herausfordernden Anfänge in Hippach und an das Wort „Wir haben uns nicht ausgesucht. Wir wurden uns geschenkt“, das auf seiner ersten Gottesdienstordnung stand und ihm zu einer Art Programm geworden ist. Sehr persönlich bekannte der Pfarrer, dass er sich heute in Hippach zu Hause fühlt und die Pfarre als seine Familie erlebt. Ein großer Teil der Predigt war dem Dank gewidmet. Der Pfarrer nannte all jene, die das Leben der Pfarre prägen und tragen und sprach allen ein herzliches „Vergelt’s Gott“ aus.
Sorge bereitete dem Pfarrer vor allem die sinkende Zahl an Gottesdienstbesuchern, besonders unter Kindern und Jugendlichen, sowie eine oberflächlicher werdende Haltung zu den Sakramenten. Er appellierte eindringlich, den Glauben und die guten Traditionen der Vorfahren nicht aufzugeben.
Nach der Messfeier lud die Pfarre zu einer Agape ein, bei der Punsch, Glühwein, Kuchen und Jourgebäck angeboten wurden und viele Gottesdienstbesucher noch bei gemütlichem Beisammensein ins Gespräch kamen.
Ein aufrichtiges „Vergelt’s Gott“ gilt allen, die zur Gestaltung des Patroziniums beigetragen haben –
in der Liturgie, in der Vorbereitung und Durchführung der Agape sowie im stillen Hintergrunddienst, durch den dieses Fest der Pfarrpatrone in Hippach zu einem Tag des Glaubens, der Gemeinschaft und der Ermutigung wurde.



