5. und 6. Int. Rodel Austria Rollenrodelcup
Aschau im Zillertal
Bild: Vize-Bgm. Bernhard Brugger, Tagessieger Einzel und Doppel Fabian Achenrainer (SV Ried i. O.), Tagessiegerin Lisa Walch (GER), Tagessieger Doppel Simon Achenrainer, LHStv. Josef Geisler (v. l.)
Am Samstag, den 13., und Sonntag, den 14. September, fanden in Aschau i. Z. der 5. und 6. Int. Rodel Austria Rollenrodelcup und zugleich das Finale 2025 statt. Über 70 Sportlerinnen und Sportler aus fünf Nationen (Schweiz, Deutschland, Italien, Slowenien und Österreich) kämpften um die begehrten Plätze auf dem Podest! Die Strecke wurde von den Teilnehmenden aufgrund des Verlaufs mitten durch die Wohnsiedlungen von Aschau auch als Monaco des Rollenrodelsports bezeichnet.
Am Samstag stand bei strahlendem Sonnenschein der erste Renntag am Programm. Den Auftakt an diesem Wochenende machten die Doppelsitzer. Hier setzten sich die vor zwei Wochen frisch gekürten Weltmeister aus Ried i. O., Fabian und Simon Achenrainer, souverän durch. Auf Platz 2 landete das Doppelsitzerpaar Albert Steffen/Lea Coldebella aus der Schweiz. Der dritte Platz ging wiederum nach Österreich, genauer gesagt in die Steiermark an Markus Trieb/Gabriel Trieb.
Bei den Damen setzte sich die Seriensiegerin in diesem Jahr Lisa Walch aus Deutschland vor Michelle Schnepfleitner aus Oberösterreich und Seline Wyss aus der Schweiz durch. Bei den Männern war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Achenrainers aus Ried i. O. Am Ende setze sich Fabian 0,76 sec. nach zwei Läufen vor seinem Cousin Simon durch. Auf Platz 3 landete Albert Steffen aus der Schweiz. Auch zwei Teilnehmer des Veranstalters waren bei diesem Event dabei.
Am Sonntag sah das ganze Bild ein wenig anders aus, nach anfänglichem strömendem Regen musste der Rennstart um eine halbe Stunde nach hinten verlegt werden. Aufgrund des Niederschlages war die Strecke noch schwerer zu bewältigen als vorher schon! Im Doppelsitzer meisterten dies abermals das Paar Achenrainer/Achenrainer vom SV Ried i. O. am besten. Sie setzten sich vor ihren Vereinskollegen Gerhard Zöhrer/ Simon Saurer und Christian Bauer/Seline Wyss aus der Schweiz durch.
Bei den Damen war es diesmal ein komplett neues Bild. Alina Schaffenrath vom SV Ried i. O. feierte den Tagessieg vor Elisabeth Jagersberger vom WSV Prein an der Rax (NÖ) und Lisa Walch aus Deutschland. Bei den Herren war es ein ähnliches Bild wie am Samstag, die beiden Sportler vom SV Ried i. O. waren nicht zu schlagen, und so setze sich Fabian Achenrainer vor Simon Achenrainer und Markus Trieb aus der Steiermark durch.
Auch zwei Teilnehmende des Veranstalters SV Aschau i. Z. waren am Start. Besonders positiv hervorzuheben ist Theresa Holaus, welche erst drei Wochen zuvor mit dem Rollenrodelsport angefangen hatte und sich gleich an beiden Tagen den 2. Platz in der Klasse Jugend I weibl. sichern konnte! Mit Theresa hat der SV Aschau ein neues aufstrebendes Talent in den Startlöchern, sie konnte sich von Lauf zu Lauf deutlich steigern! Der zweite Protagonist des Vereins war Franz-Josef Keiler, der leider an beiden Tagen im 2. Lauf kleine Fehler einbaute. Es reichte aber immerhin noch zum 10. Gesamtrang am Samstag sowie zum 11. Platz gesamt am Sonntag. In der Altersklasse Herren belegte er am Samstag den 6. Platz und am Sonntag den 7. Platz. Tolle Leistungen der beiden Sportler!
Ebenfalls für den wohltätigen Zweck konnte im Rahmen dieser Veranstaltung was getan werden. Der Erlös des durchgeführten Schätzspiels konnte im Zuge der Siegerehrung an Bgm. Andreas Egger für den Aschauer Sozialfonds übergeben werden!
Im Namen des SV Aschau muss man aber ebenso ein riesiges Danke aussprechen, an alle Zuschauer:innen, freiwilligen Helfer:innen, unterstützenden Vereine, die Bergrettung Zell a. Ziller, die Sponsoren, den Tiroler und Österreichischen Rodelverband, die Gemeinde Aschau i. Z., die Anrainer und natürlich an alle Grundbesitzer. Ohne so ein Zusammenspiel wäre eine Durchführung so einer Veranstaltung erst gar nicht möglich! Hier ein gewaltiges Dankeschön an alle!










